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Beispiele 2

  1. Was ist das Problem? Beschreiben Sie das Problem in der Verwaltung, das Sie behandeln möchten.

    Versuchen Sie darzulegen, welches Problem sie identifiziert haben und angehen möchten. In welchem Kontext ist das Problem zu betrachten? Worin genau liegt die Herausforderung? (Max. 1’000 Zeichen)

    Das Unternehmen «Services Industriels de Genève» (SIG) steht vor großen Veränderungen: zunehmende Umweltauflagen, die Einführung intelligenter Technologien, der Übergang zu einer wissensbasierten Wirtschaft, die Erhöhung der Qualifikation der Mitarbeiter, die Öffnung des Energiemarktes und die Notwendigkeit, jüngere Mitarbeiter in die Branche einzuführen. SIG bedient 225.000 Kunden im Kanton Genf und liefert Wasser, Gas, Strom und Wärmeenergie. Es behandelt Abwasser, recycelt Abfälle und bietet Dienstleistungen in den Bereichen Energie und Telekommunikation an. Es ist ein typisches, öffentliches Unternehmen.
    Die Frage ist: Wie kann die SIG effizient, wettbewerbsfähig und attraktiv bleiben?
    Darüber hinaus arbeiten die SIG-Mitarbeiter in einem System, das auf die Vermeidung von Veränderungen ausgerichtet und gar mit Sanktionen operiert, Dies führt zu Demotivierung, einem Ausgleichseffekt und einer verstärkten Kontrolle durch den Arbeitgeber führt.

  2. Wer ist von diesem Problem tangiert?

    Beschreiben Sie hier die Behörden, Organisationen und gesellschaftliche Gruppen, die vom Problem betroffen sind. Versuchen Sie möglichst genau zu formulieren. Beschreibungen von Einzelbeispielen können eine Hilfe sein, das Problem besser zu verstehen. (Max. 1’000 Zeichen)

    Mitarbeiter, die in einer Logik des Misstrauens arbeiten.
    Manager, die alles kontrollieren und organisieren müssen.
    Ein Unternehmen, das nicht das volle Potenzial seiner Mitarbeiter ausschöpft und sich langfristig in Gefahr bringt.

  3. Zur eigentlichen Idee: Wie lässt sich Ihr Lösungsansatz beschreiben?

    Zeigen Sie auf, wie das vorliegende Problem angegangen werden soll. Wie werden die vom Projekt betroffenen Personen und Institutionen mit einbezogen? Gibt es vergleichbare Projekte, welche für Ihren Ansatz genutzt werden können? (Max. 1’000 Zeichen)

    Es sollte einen Paradigmenwechsel in unserer Arbeitsweise geben, die auf drei Säulen beruht: Vertrauen, Verantwortung und Autonomie.
    Dies würde eine Änderung des Personalmanagements bedeuten, indem ein flexiblerer HR-Rahmen geschaffen wird, der die Mitarbeiter für ihre Arbeit verantwortlich macht, ihnen aber im Gegenzug mehr Freiheit bietet. Es könnten verschiedene Dinge eingeführt werden: die Abschaffung der Verpflichtung zur Arbeit vor Ort und die Möglichkeit von dezentraler Arbeit. Auch die Digitalisierung der Arbeit würde zunehmen, indem die Mitarbeiter mit ultraleichten Laptops und Firmen-Smartphones ausgestattet und kollaborative Anwendungen und Plattformen genutzt würden. Schließlich könnte auch eine Wiederbelebung der Arbeitsräume ins Auge gefasst werden, wobei die Arbeitsplätze gemeinsam genutzt und frei gemacht werden könnten; die Mobilität der Menschen könnte gefördert und die Zusammenarbeit und der Austausch zwischen den Kollegen sichergestellt werden.

  4. Was sind die nächsten Schritte?

    Geben Sie hier die Meilensteine für die Umsetzung Ihrer Lösung an. (Max. 1’000 Zeichen)

    • Gespräche mit dem Personal unter Berücksichtigung der Wünsche und Ängste aller Beteiligten.
    • Gespräche mit den verschiedenen Managementebenen.
    • Machen Sie allen das Prinzip des Vertrauens verständlich, arbeiten Sie an starken Werten.
    • Ausbildung von Führungskräften in einer neuen Art von Management. Sehen Sie, was anderswo getan wird, berücksichtigen Sie Fehler und lassen Sie sich von Erfolgen inspirieren.
    • Es gilt das Prinzip der Partizipation und nicht der Verpflichtung, die Menschen können wählen, ob sie dem neuen Modell beitreten wollen oder nicht.
  5. Geben Sie nun Ihrem Projekt einen Namen:

    “«Equilibrium»”