Catching Fire

Finalisten 2021   Marina Cappellini, Antonio De Feo   Gesundheitsdepartement Basel-Stadt, Abteilung Prävention  2021 

Raus aus der jugendlichen Einsamkeit – Fange Feuer für dein Hobby

Sich häufig einsam fühlen, kann gesundheitliche Folgen haben. Verschiedene Untersuchungen zeigen, dass Einsamkeit mit Stress oder psychischen Erkrankungen wie Depressionen und Angsterkrankungen korreliert. Dies kann zu einem schädlichen Substanzkonsum sowie einer ungesunden Ernährung führen. Und obwohl Jugendliche zwischen 15 und 34 Jahren vernetzt sind wie nie, sind gerade sie besonders von diesem Phänomen betroffen: Laut der Schweizerischen Gesundheitsbefragung 2017 fühlt sich fast die Hälfte der Angehörigen dieser Altersgruppe manchmal bis dauernd einsam. Verschiedene aktuelle Untersuchungen deuten darauf hin, dass die Corona-Krise und das damit verbundene Social-Distancing diese Problematik zusätzlich verschärft hat.

Antonio De Feo, Leiter des Programms Suchtprävention Kanton Basel-Stadt, und seine Kollegin Marina Cappellini möchten mit ihrem Präventionsprojekt Jugendlichen die Chance geben, eine zu ihnen passende Freizeitaktivität und damit den sozialen Anschluss zu finden. Somit sollen die negativen gesundheitlichen Folgen von Einsamkeit verringert werden. In einem ersten Schritt sollen die betroffenen Jugendlichen mittels einer freiwilligen und anonymen Befragung in den Basler Sekundarschulen sowie in den schulärztlichen Untersuchungen erkannt werden. Zu einem späteren Zeitpunkt werden die Jugendlichen an Vereine oder Freizeitangebote vermittelt, wo sie eine Beschäftigung finden und nachhaltigen Kontakt mit ihren Altersgenoss*innen aufbauen können.

Ein Projekt von

Marina Cappellini

Praktikantin Abteilung Prävention
Projekte: Catching Fire