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Ein Pop-Up-Store für öffentliche Dienstleistungen

· Projekt-Titel: Verwaltig bi de Lüüt
· Ort: Kanton Zürich
· Ein Projekt von: Nadine Wattinger, Lukas Steudler, Patrick Nussbaumer

Obwohl die Digitalisierung längst Einzug gehalten hat, sind viele der angebotenen Dienstleistungen von öffentlichen Verwaltungen nur wenig transparent. Und oft auch schwer zugänglich für die Nutzenden. «Es ist für Privatpersonen und Unternehmen nicht möglich, Dienstleistungen von öffentlichen Verwaltungen ohne Medienunterbruch zu beziehen», sagt Nadine Wattinger. Als Projektleiterin «Neue Arbeitswelten» in der Staatskanzlei des Kantons Zürich kennt sie sich in der Thematik aus. «Im Gegenzug fehlt der Verwaltung nicht selten das Wissen über die Probleme der Nutzenden», präzisiert sie. Deshalb sei es schwierig, die Dienstleistungen optimal auszurichten. 

 

Mit dem Projekt «Verwaltig bi de Lüüt» will Wattinger zusammen mit Lukas Steudler von der digitalen Verwaltung nun den Kontakt zur Bevölkerung intensivieren. Dafür soll an einem gut frequentierten Ort, wie etwa dem Zürcher Hauptbahnhof, ein «Pop-Up-Store» entstehen. Dort werden die Bedürfnisse und Erfahrungen der Bevölkerung erfasst und ausgewertet. Zudem können öffentliche Dienstleistungen direkt kennengelernt und somit später genutzt werden. Die Zusammenarbeit mit einer Hochschule stellt gleichzeitig die wissenschaftliche Begleitung des Projekts sicher.